Ehrenamtlicher Einsatz für Straßenkatzen in Not seit 1991

   
   
     
Besondere Schicksale
 
Alle Katzen, die früher oder später bei uns landen, haben einiges durchgemacht in ihrem Leben. Jedes Tier hat seine eigene Geschichte. Manchmal können wir nur ahnen, was dem Kätzchen widerfahren ist. Hier möchten wir auf einige Schicksale näher eingehen.
 

Püppis Leidensgeschichte


Die zauberhafte Püppi, geb. ca. 2014/2015  hat wahrscheinlich schon seit ihrer Geburt Probleme mit ihren Ohren. In beiden Ohren haben sich Gewächse gebildet, die der Katze Schmerzen bereitet haben. Dadurch konnte sich Püppi nicht zu einer entspannten Katze entwickeln. Sie ist in ihrem jungen Leben bereits durch viele Hände gegangen. Niemand hat erkannt, warum die Katze “so zickig “ reagierte. 


Die letzten Besitzer haben einen Tierarzt aufgesucht und Püppi untersuchen lassen. Als ihnen erklärt wurde, dass Püppi an beiden Ohren operiert werden muss, wollten sie die Katze einschläfern lassen. Der Tierarzt hat die Einschläferung verweigert und Püppi erst einmal aufgenommen. Da wir mit diesem Tierarzt als Katzenhilfe Bremen e.V. zusammen arbeiten, hat er sich dann hilfesuchend an uns gewandt. So kam  Püppi Ende 2017 in unsere Obhut. Mittlerweile wurde sie in der Tierklinik Posthausen im Abstand von 6 Wochen an beiden  Ohren operiert. 


Püppi hat diese wirklich unangenehmen Prozeduren mit Bravour überstanden. Man merkte ganz deutlich an ihrem Verhalten, dass sie keine Schmerzen mehr hat. Uns wurde versichert, dass Püppi  durch diese Operationen zwar schwerhörig, aber nicht taub sein wird. Vor den OP`s konnte sie wahrscheinlich nicht wirklich gut hören. 


Mittlerweile hat Püppi sich zu einer tollen Katzen entwickelt, die wieder gerne spielt, schmust und an allem interessiert ist. Sie ist eine kleine Prinzessin, die gerne ihr Köpfchen durchsetzt, auch ein bisschen eifersüchtig, wenn ihr nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt wird. 


Das schöne an dieser Geschichte ist, dass Püppi ein neues Zuhause als Wohnungskatze gefunden hat. Sie hat sich toll eingelebt und hat das Kommando über die Zweitkatze Lady und ihre Menschen sofort übernommen. Freigang ist nicht möglich, da Püppi eben doch schwerhörig ist. Aber sie hat einen abgesicherten Balkon, den sie sehr genießt. 

 

Für Püppis Gesundung sind bei der Katzenhilfe Bremen e.V. Tierarzt- und OP-Kosten in Höhe von 1.866,00 € aufgelaufen. 

 

Wir würden uns freuen, wenn wir finanzielle Unterstützung von tierlieben Menschen erhalten würden unter dem Konto....

 
DE18 2904 0090 0215 6800 00 – Kennwort OP für Püppi überweisen, oder per PayPal spenden, gleiches Kennwort.

Infos gibt Gudrun Donath – Tel. 0421/63 66 152 oder  0160/699 0400 - E-Mail

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Lilly, 15 Jahre jung, sucht ein Plätzchen, wo sie geliebt noch einige Jahre glücklich leben darf.


Lilly ist putzmunter und gesund, sehr menschenbezogen und verschmust.  Na ja, Lilly kann nicht mehr ganz so hoch springen, wie ein junges  Tier, aber das muss sie auch nicht mehr. 
Sie hat ein ganz bezauberndes, den Glückskatzen typisches, Wesen. Sie mag ihr Artgenossen überhaupt nicht, da kommt dann schon mal ein Fauchen herüber, aber sowie sie mit Menschen Kontakt hat, dann schnurrt sie wie ein Rasenmäher. 
Wir würden uns freuen, wenn diese tolle Katze ihren Lebensabend geliebt und umsorgt verbringen darf. Die Katzenhilfe Bremen e.V. würde sie auch weiterhin tierärztlich betreuen.

Petra Stefan – Tel. 04795-550 37 36 – mobil 0177/571 2208 – E-Mail


Update Feb. 2020


Lilly hatte Glück. Ein junges Pärchen hat die Herausforderung angenommen und unsere eigenwillige Katzendame Lilly aufgenommen. Fast zwei Jahre wurde Lilly geliebt und behütet. Sie war so dankbar und die jungen Leute waren sehr sehr traurig, als sie Lilly gehen lassen mussten. 


Eine berührende Geschichte: Junge Menschen geben einer alter Katzenlady eine schöne Zeit, bis sie über die Regenbogenbrücke gehen muss. 

 

Dafür unseren aufrichtigen Dank. Auf solche Menschen möchten wir gerne öfter treffen.


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Trixie aus Bassum, geb. ca. 05/2008
 

Die Katzenhilfe Bremen e.V. übernahm Trixie im Februar 2014. Sie kam aus einem Haus, in dem zwischen 10 und 14 Katzen lebten, die sich miteinander arrangieren mussten.
Trixie lebte dort unter dem Küchenschrank und wagte sich nur zur Fütterung heraus, um danach schnell wieder unter dem Schrank zu verschwinden. Wir beschlossen, Trixie in einer Pflegestelle unterzubringen, da sie augenscheinlich mit so vielen Artgenossen überfordert war.

Trixie zog also in ein separates Zimmer bei unserer Betreuerin ein. Wann immer sich jemand der Katze näherte und Kontakt suchte, begann sie panisch zu schreien und flüchtete auf den höchsten Platz im Raum. Dieses Verhalten behielt Trixie einige Zeit bei, bis sie merkte, es passiert ihr nichts. In ihrer Gegenwart war es nur möglich, sich langsam zu bewegen und leise zu sprechen. Alles andere löste Panik bei ihr aus. Unsere Frau Gill hat sehr lange gebraucht, um sich Trixies Vertrauen zu erarbeiten. Danach ließ sie sich gerne streicheln und entwickelte sich sogar zu einer spielfreudigen Katze. Als das Vertrauensverhältnis zu Trixie soweit aufgebaut war, haben wir versucht, sie mit ihren Artgenossen zusammen zu bringen. Wieder gab es Geschrei und panisches Verhalten, so dass wir uns darüber einig wurden, Trixie sollte nur als Einzeltier vermittelt werden.
Im Laufe der Zeit entspannte sich Trixie immer mehr und ließ sich auch von Fremden anfassen und streicheln. Das war der Zeitpunkt, um an Vermittlung zu denken.
Trixie war bereits kastriert und sollte nun ihre Impfungen erhalten, damit sie immunisiert in ihr neues Zuhause einziehen konnte. 

Etwa zu diesem Zeitpunkt bekam Trixie Darmprobleme, ihr Fell wurde struppig und die Haut fühlte sich schuppig an. 

Der Tierarzt spritzt ein Antibiotikum und die unangenehmen Symptome verschwanden und Trixie war wieder fit. Leider hielt dieser Zustand nicht lange an. Kaum war die Wirkung des Medikaments verflogen, begannen auch wieder die Probleme. Wir probierten homöopathische Mittel, die alle nur kurzfristig eine Besserung brachten. Wir stellten das Futter um und fanden dabei heraus, dass Trixie kein Trockenfutter verträgt.  Durch die Futterumstellung besserte sich Trixies Gesundheitszustand, aber die Darmprobleme waren nicht endgültig behoben.

Nun bekam Trixie vom Tierarzt eine Kortisonkur verschrieben. Anfangs mussten wir alle vier Wochen eine Spritze abholen. Mittlerweile ist die letzte Spritze mehr als 3 Monate her und wir haben die Hoffnung, dass mit dieser Kur eine langsame, aber stetige Besserung eintritt. 

Trixie fühlt sich in ihrer Pflegestelle wohl und hat sich auch mit den Hauskatzen und der Hündin angefreundet. Zwischen Trixie und Speedy ist es Liebe geworden. Die beiden sind immer dicht zusammen. Da sie nun im Februar 2016 dort zwei Jahre lebt, darf dort auch dauerhaft bleiben. Nach so langer Zeit wollen wir Trixie nicht wieder den Stress zumuten, sich auf neue Menschen und Artgenossen einzustellen.  Die Katzenhilfe Bremen e.V. übernimmt sämtliche Kosten, die für Trixie anfallen und Frau Gill gibt ihr die Liebe und Fürsorge, die unsere kleine “Sorgenkatze” benötigt. 
Bei den Bildern sieht man es genau, wie Trixie sich fühlte. Während sie beim ersten Fototermin keinen Blickkontakt halten konnte, schaut sie auf dem letzten Foto ganz offen und entspannt in die Kamera.

Martina Baumann-Walther hat für Trixie eine Dauerpatenschaft übernommen.

Update Feb. 2020

Bei einer Kontrolluntersuchung hatte der Tierarzt eine Veränderung an Trixies linkem Auge festgestellt und riet zu einem Besuch bei einem „Augenspezialisten“ . Das haben wir dann auch getan und leider hatte sich im Laufe der Zeit ein Tumor entwickelt, der entfernt werden musste. 


Trixie hat die OP sehr gut überstanden und wir haben den Eindruck, dass sie nach der Erholungsphase noch verspielter und entspannter geworden ist.  


Sie zeigt sich auch Besuchern, gibt Köpfchen und lässt sich gerne streicheln. Eine Entwicklung, die viele Jahre gebraucht hat, aber uns alle sehr glücklich macht.

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Animal Hoarding in Bremen


Die Medien haben es schon berichtet, in Bremen-Findorff wurden von Tierschützern aus einer Wohnung 44 Katzen gerettet.

Davon sind 19 Tiere von der Katzenhilfe Bremen e.V. aufgenommen worden und 25 hat das Tierheim Bremen übernommen.

Die  Tiere sind in keinem guten Zustand und machten einen vernachlässigten Eindruck.

Alle Katzen haben nun ihre erste tierärztliche Versorgung hinter sich und nun müssen wir sie neben der  medizinischen Behandlung auch liebevoll aufpäppeln und betreuen.

Die meisten Katzen sind scheu, kennen kein zärtliches Streicheln oder Schmusen.  Unter unseren 19 Katzen sind lediglich sechs Kater. Die anderen 13 sind weiblich. Nicht auszudenken, wie die Vermehrungswelle weitergegangen wäre.

 
Wie Sie alle wissen, arbeitet die Katzenhilfe Bremen e.V. ausschließlich ehrenamtlich und bekommt keinerlei Zuschüsse. Unser Verein ist auf Spenden angewiesen. Es wäre toll, wenn wir Unterstützer finden würden, die uns finanziell bei den Tierarzt- und Futterkosten bei dieser großen Aufgabe helfen würden.

Unsere Bankverbindung lautet: DE18 2904 0090 0215 6800 00  - bitte als Verwendungszweck – Katzenrettung Findorff – angeben. Oder einfach mit PayPal
 
Selbstverständlich werden wir Sie über die weitere Entwicklung unserer Katzen auf dem Laufenden halten. Sie sollen später auch alle ein schönes Zuhause erhalten.

Update: Die Katzenaktion mit den geretteten Katzen aus der Wohnung in Findorff wird von Sabine Mistetzki und Gudrun Donath betreut und koordiniert.
 
Futterspenden bitte bei Sabine Mistetzki,  abgegeben. Tel.-Nr. 0421/644 9445.

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Maurice, Wildfang aus Sörhausen, geb. ca. Mitte Mai 2016


Die wilde Mutter hatte nur ein Kind, unseren Maurice.
 
Bei der Katzenhilfe Bremen e.V. hat er sich aber gleich mit den anderen “Winzlingen” angefreundet.
 

Ilse Duhr – Tel. 0421/61 61 286  -  E-Mail 

 

Update Maurice, Januar 2017
 
Der Kater Maurice will leider nicht richtig zahm werden. Daher ist er in eine Dauerpflegestelle gezogen, wo er bei vier Katzen/Katern mitlaufen darf.

Update Juli 2017


Frau Maike Ehlers unterstützt schon lange die Katzenhilfe Bremen e.V. und hat jetzt die Patenschaft für Maurice-Kalle übernommen.

 

Dafür unseren herzlichen Dank.

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